Geldanlage Holz: Die Rendite wächst mit den Bäumen

Anleger können mit der Geldanalage Holz ihr Geld ökologisch nachhaltig vermehren. Damit ist nicht nur der Umwelt geholfen, auch das Gewissen ist beruhigt. Doch die Geldanlage Holz lohnt sich nicht nur für Idealisten, auch die Rendite spricht für sich: Gewinne im zweistelligen Prozentbereich sind je nach Holzart, Unternehmen und Standort möglich. Ein paar Dinge sollten Interessierte jedoch vor der Investition in Holz beachten.

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Verschiedene Formen der Geldanlage in Holz

Holz kann auf verschiedenste Weise als Geldanlage genutzt werden. Nicht nur der Kauf von Waldgrundstücken oder Bäumen, auch die Investition zum Beispiel in holzverarbeitende Betriebe oder regionale Energieerzeuger kann lohnenswert sein. Für die Geldanlage Holz sind neben dem deutschen auch weitere Märkte interessant. Vor allem tropisches Edelholz, beispielsweise Teakholz, ist stark nachgefragt. In China und Indien werden daraus exklusive Möbel angefertigt.

Holzinvestment Arten: diese Möglichkeiten gibt es

Um in Holz zu investieren, stehen Verbrauchern mehrere Möglichkeiten offen. Diese sind von ihrer Art jedoch oft sehr unterschiedlich und nicht für jeden Kunden bzw. Anlagetypen geeignet. geldanlage-fibel.de hat für Sie in einer kurzen Übersicht die gängigsten Holzinvestments zusammengefasst.

  • Bei Direktinvestments und geschlossenen Fonds investiert der Anleger meist nur in ein oder zwei Projekte.

    Ist der nötige Beitrag zusammengekommen, werden sowohl Direktinvestment als auch Fonds geschlossen.

    Direktinvestments sind mit hohen Mindesteinlagesummen verbunden.

    Bei diesen Holzinvestmentarten hat man die höchsten Renditechancen. Jedoch bergen sie auch hohe Risiken durch die mangelnde Diversifikation (Verteilung des Vermögens auf mehrere Wertpapiere oder Investmentklassen).

  • Beide können mit einer geringen Anlagesumme erworben werden. 

    Offene Fonds und Zertifikate beteiligen sich oftmals an mehreren Holzinvestments und streuen somit das Risiko.

    Die Rendite ist geringer als bei Direktinvestments oder geschlossenen Fonds.

    Es ist ein früherer Verkauf an die Fondsgesellschaft oder die Börse möglich. Anleger können sich von dem Holzinvestment trennen.

  • Auch indirekte Beteiligungen sind eine Möglichkeit des Holzinvestments.

    Zum Beispiel in Form von Genussrechten oder Aktien.

    Hier wird nicht direkt in Holz investiert, jedoch profitiert der Anleger trotzdem von der Entwicklung des Holzpreises und der Firma.

    Trotzdem: Wirtschaftet das Unternehmen schlecht, drohen auch hier hohe Verluste.

Wie funktioniert die Geldanlage Holz?

Wer sein Geld in Holz anlegt, sollte sich allerdings darüber im Klaren sein, dass es dort für die nächsten 10 bis 20 Jahre fest liegt. Es kann sehr schwierig bis unmöglich werden, während der Laufzeit an die Investition heranzukommen. In der Regel kaufen Anleger Baumsetzlinge auf Forst- beziehungsweise Plantagegrundstücken. Dementsprechend wächst die Rendite der Geldanlage Holz mit der Größe und Qualität der Bäume. So müssen Anleger wissen, dass sie in den ersten fünf Jahren kaum mit Auszahlungen rechnen dürfen.

Das Geld in den Tropen liegt weit weg

Wenn nicht gerade der heimische Wald als Geldanlage genutzt wird, sollten sich potentielle Investoren gründlich über die politischen, sozialen und klimatischen Verhältnisse im Anlageland informieren. Beliebte Länder für Holzinvestments liegen in tropischen Regionen, denn dort wachsen Bäume um einiges schneller als in Europa. Somit können Anleger ihre Investition in der Regel nur sehr schwer selbst in Augenschein nehmen. Sie müssen sich gänzlich auf die Zertifizierung ihres Plantagenbesitzers durch Umweltorganisationen oder andere Sicherheiten verlassen.

Rahmenbedingungen einer Geldanlage in Holz genau prüfen

Einige Gefahren wie Schädlingsbefall können durch jahrelange Erfahrung im Anbau minimiert werden. Deshalb spielen für eine gute Rendite neben der politischen Stabilität der Länder außerdem auch die Anbaumethode der Unternehmen selbst sowie die Baumart eine große Rolle. Ein FSC (Forest Stewardship Council)-Zertifikat gibt wichtige Hinweise darüber, ob der Anbieter nach strengen ökologischen und sozialen Standards arbeitet. Zertifizierte Anlagen gelten in der Regel als etwas sicherer, da die Anforderungen an die Nachhaltigkeit auch die Einhaltung bestimmter Qualitätsstandards mit sich bringen.

Checkliste Risiken beim Holzinvestment minimieren

Wählen Sie widerstandfähige Holzarten, damit das Risiko von Schädlingsbefahl minimiert wird

Einige Edelhölzer können Waldbrände überstehen, z.B. Teakholz

Warum lohnt sich die Geldanlage Holz?

Die Nachfrage nach Holz wird Prognosen von Experten zufolge auch in Zukunft weiter anziehen. Zudem ist der Nutzen von Holz äußerst vielfältig. Holz kann zum Bauen, Arbeiten oder auch zum Heizen verwendet werden. Immer mehr Menschen entscheiden sich beispielsweise beim Heizen für nachwachsende Rohstoffe anstatt fossiler Energieträger. Holz ist dazu ein vergleichsweise günstiger Energielieferant. Die hohe Nachfrage bedingt die in den letzten Jahren stark angestiegenen Preise, die sich für Holz verlangen lassen. Insgesamt wird sich der Bedarf an Holz zwischen 1995 und 2015 einer Prognose zufolge vervierfachen.

NCREIF Timberland Index
Dieses Diagramm zeigt die Entwicklung von Holz im Vergleich zum DAX und Gold. Quelle: Life Forestry
Der Rohstoff Holz ist gegen steigert sogar in Krisenzeiten seinen Wert und ist gegen Preisverfall geschützt. Der NCREIF Timberland Index (Eine Art DAX Chart für die Holzentwicklung) hat in den letzten Jahren im Vergleich zum DAX eine viel bessere Entwicklung vorzuweisen.

Holz wächst – aller Inflation zum Trotz

Nicht nur die vielfältigen Eigenschaften von Holz an sich sind eines der Holzinvestment Vorteile. Auch die anhaltenden Niedrigzinsen auf dem Finanzmarkt machen die Geldanlage in einen Sachwert wie Holz attraktiver. Lambert Liesenberg, der Geschäftsführer von Life Forestry, die Direktinvestments in Edelholz anbieten, stellt heraus: “Die Mini-Zinsen sind eine enorme Geldentwertungsmaschine, aber mit Waldinvestments steht uns eine natürliche und ökologisch sinnvolle Wertvermehrung zur Verfügung, mit der wir den Schaden zu einem beachtlichen Teil wieder gut machen können.”

Geldanlage Holz für Umweltschutz und Menschenrechte

Worin auch immer Menschen ihr Geld investieren, sie nehmen damit gleichzeitig auch Einfluss auf soziale oder ökologische Entwicklungen. Mit Holz als Geldanlage können sich Anleger für Nachhaltigkeit, Umweltschutz und sogar Menschenrechte einsetzen. Zertifizierte Anbieter müssen zum Beispiel nachweisen, dass keine Menschenrechte oder soziale Standards für ihre Plantagen verletzt oder Rodung dafür betrieben wurden. Ein Anbieter wie Life Forestry schreibt sich auf seine Fahne, die eigenen Plantagen prinzipiell auf ehemaligem Weideland zu errichten. Auf diese Weise wird der Abholzung des Regenwaldes entgegen gewirkt und ein Beitrag zu nachhaltigem Wirtschaften geleistet.

Wer sich sowohl über die Risiken und den Anbau als auch über die hohen Renditechancen der nachhaltigen Geldanlage Holz informieren möchte, kann sich hier weitere Informationen einholen.