Wie funktionieren Windkraftfonds?

Windenergie gilt als eine der aussichtsreichsten Formen alternativer Energien. Durch das zunehmende Umweltbewusstsein aus politischer und wirtschaftlicher Sicht und den Willen, die CO²-Belastung durch fossile Brennstoffe zu senken, hat sich Windkraft in den letzten Jahren als starker Wachstumsmarkt herauskristallisiert.

Windkraftfonds Geldanlage im Vergleich

Erneuerbare-Energien-Gesetz hat Windkraftfonds Schwung verliehen

Dynamik erhielt die Windenergie zusätzlich durch das 2004 ins Leben gerufene Erneuerbare-Energien-Gesetz, welches den alternativen Energien eine solide ökonomische Grundlage verschaffen hatte. Für einen Zeitraum von bis zu 20 Jahren wurde eine gesetzliche Abnahmegarantie beschlossen.

Wie in Windkraftfonds investiert werden kann

Windkraftfonds investieren in den Zukunftsmarkt der Windenergie. Es handelt sich hierbei um geschlossene Fonds, deren Fondsgesellschaft meist in Form einer GmbH & Co. KG geführt wird. Das Geld der Anleger wird hier gebündelt, um es in einen Windpark zur Gewinnung von Windenergie zu investieren. Die Anleger, die Anteile an einem Windkraftfonds erwerben, werden zu Kommanditisten der Fondsgesellschaft. Neben dem Kapital der Anleger wird in der Regel der Kapitalbedarf der Fondsgesellschaft für Investitionen auch über Bankdarlehen gedeckt – sowie über Fördermittel des Bundes.

Welche Ziele verfolgen Windkraftfonds?

Windkraftfonds investieren in den Energiegewinnung mittels Windkraftanlagen. Der Strom wird dann in das allgemeine Stromnetz eingespeist und von den großen Energieversorgern zu dem gesetzlich vereinbarten Vergütungssatz entlohnt (so genannte „Einspeisevergütung“). Der Windkraftfonds erzielt Erträge, wenn die Einnahmen aus der Einspeisevergütung höher sind als die Kosten, die für den Bau der Windkraftanlage, den laufenden Betrieb sowie Instandhaltung, Wartung und Verwaltung anfallen.

Erfolgsfaktor Nummer 1: Der Standort bei Windkraft

Der Standort einer Windkraftanlage ist maßgebend dafür, wie erfolgreich die Energiegewinnung verläuft. Ist der Standort gut gewählt, so drehen sich die aufgestellten Windräder gut und produzieren in großen Mengen Strom. Bei schlechter Standortwahl hingegen überwiegen die Kosten den Ertrag. Auch das Wetter spielt eine Rolle in Bezug auf das Volumen der Energiegewinnung: Windschwache Jahre lassen die Stromerzeugung durch Windkraft zurückgehen.

Laufzeit und Renditen von Windkraftfonds

Die Laufzeit von Windkraftfonds liegt meist zwischen 10 und 20 Jahren. Wird der Fonds geschlossen, können keine Anteile mehr an dem Fonds erworben werden. Das Geld ist fest investiert und steht erst wieder am Ende der vereinbarten Laufzeit zur Verfügung. Die Renditen von Umweltfonds, insbesondere von Windkraftfonds, sind sehr attraktiv. Derzeit kann mit Vorsteuerrenditen von etwa 6 bis 8 Prozent gerechnet werden. Der Ertrag resultiert aus der steuerfreien Ausschüttung einerseits sowie den Erlösen, die sich aus dem Wiederverkauf der Windanlagen ergeben.

Windfonds – Rendite durch Saubere Energien

Die vorhandene Menge des Erdöls, dem weltweiten Energieträger Nummer 1, fällt täglich. Saubere Energien, wie die der Windkraft oder Solarkraft (siehe auch Solarfonds) gewinnen immer mehr an Bedeutung. Mit Windfonds können Kapitalanleger nicht nur neue Energien unterstützen, sondern auch eine attraktive Rendite erzielen.