grundbesitz europa – „Alle Anlegerwünsche unter einem Dach“?

Mit grundbesitz europa können Sparer ihr Geld in ausgewählte europäische Immobilien investieren. Der offene Immobilienfonds der DWS Gruppe ist seit 1970 auf dem Markt und ist somit einer der ältesten Fonds mit diesem Anlageschwerpunkt.

grundbesitz europa flagge

Das heißt aber noch lange nicht, dass die Objekte in diesem Fonds bereits über 44 Jahre alt sind: 60 Prozent der Immobilien in diesem Fonds sind jünger als 10 Jahre. Diese Struktur lässt eine gute Aussicht auf weitere Wertsteigerungen zu.

grundbesitz europa: positive Wertentwicklung seit 1970

Dieser Eindruck wird durch die bisherige Entwicklung des Fonds bestätigt: In den vergangenen zehn Jahren konnte er ein Plus von 55,1 Prozent verzeichnen und hängt somit viele andere Immobilienfonds ab. Genau wie hausInvest, der offene Immobilienfonds der Commerz Real, konnte dieser Fonds seit seiner Auflegung jedes Kalenderjahr mit einem positiven Ergebnis abschließen.

grundbesitz europa verwaltet ein Fondsvermögen von über vier Milliarden Euro. Die Fremdkapitalquote liegt bei etwa 20 Prozent, womit sie etwas höher ist als bei den anderen Immobilienfonds, die wir bisher vorgestellt haben. Die Liquiditätsquote wurde in den vergangenen Jahren von 33 auf 18 Prozent gesenkt. Dies ist auch dem Umstand geschuldet, da die Verzinsung bei sichereren Wertanlagen zurzeit sehr niedrig ist und die Investition in weitere Gebäude mehr Rendite verspricht.

Überschaubare Risiken dank europäischem Fokus

Wie eingangs bereits erwähnt, investiert der Fonds nur in europäische Immobilien. Dadurch werden die Risiken für den Sparer überschaubarer gegenüber Immobilienfonds, die global agieren. Zwar haben die sogenannten Emerging Markets die größten Wachstumspotentiale, allerdings lauern hier auch die größten Risiken, da dieser Markt weit weniger transparent ist.

Den größten Länderanteil im Portfolio haben Großbritannien, Deutschland und Frankreich mit jeweils etwas über 20 Prozent. Der Rest verteilt sich auf Spanien, die Niederlande, Polen, Italien und Finnland. Insgesamt besitzt der Fonds 49 Immobilien mit 850 000 m² Nutzfläche, die auf rund 600 Mieter aufgeteilt werden. Damit hat der Fonds eine Vermietungsquote von 95 Prozent.

Büros, Einzelhandel, Logistik und Hotels

Den weitaus größten Anteil am Fondsvermögen haben Bürogebäude (ca. 62 Prozent) sowie der Einzelhandel (ca. 24,9 Prozent). Der Rest entfällt auf Hotels oder Logistikeinheiten.

Eine der spektakulärsten Objekte im Fondsbesitz ist der „Tower Place“ in London. Nach sieben Jahren Bauzeit wurde das siebenstöckige Bürogebäude mit einer Nutzfläche von 42.000 m² 2003 eröffnet. Wer Anteile am grundbesitz europa kauft, wird so Miteigentümer dieser und weiterer erstklassiger Immobilien in europäischen Metropolen wie Madrid, Paris, Frankfurt am Main oder Warschau.

TER bei 1,06 Prozent

Eine wichtige Kennzahl für den Fondsvergleich ist die TER (Total Expense Ratio oder Gesamtkostenquote), die Aufschluss darüber gibt, welche Kosten jährlich neben dem einmaligen Ausgabeaufschlag anfallen (bei grundbesitz europa liegt er bei fünf Prozent). Für die Verwaltung des Fonds müssen Anleger jährlich 1,06 Prozent des Anlagevolumens entrichten. Somit ist die Gebühr höher als bei UniImmo: Europa, bei dem jährlich nur 0,82 Prozent für die Verwaltung anfallen.

Langfristiger Anlagehorizont empfehlenswert

Wie eigentlich jeder offene Immobilienfonds lohnt sich grundbesitz europa nur für Anleger, die über einen langfristigen Anlagehorizont verfügen. Dies begründet sich zum einen mit der gesetzlichen Mindesthaltefrist von zwei Jahren, aber auch durch den zu entrichtenden Ausgabeaufschlag dessen Kosten erst amortisiert werden müssen, bevor sich ein echter Gewinn ergibt