SEB Aktienfonds: Langfristig attraktiver Wertzuwachs

Der SEB Aktienfonds ist einer der bekanntesten Fonds in Deutschland. Der von der Kapitalverwaltungsgesellschaft Universal-Investment GmbH geführte Aktienfonds verfolgt einen langfristigen Wertzuwachs für seine Investoren. 

SEB Aktienkurs Entwicklung

Dabei legt er das Geld zu mindestens 51 Prozent in deutsche Aktien an. Anleihen (maximal 20 Prozent) und Bankguthaben (maximal 30 Prozent) bilden die weiteren Anteile am Fondsvermögen.

SEB Aktienfonds: Deutsche Standardaktien mit hoher Ertragskraft

Der Aktienfonds ist seit 1988 auf dem Markt und verfügt inzwischen über ein Vermögen von knapp 860 Millionen Euro. Er investiert vornehmlich in deutsche Blue Chips (also in Aktien von soliden, großen und allgemein bekannten Unternehmen), wie Porsche, BMW, BASF oder Henkel und verfolgt bei der Auswahl einen strikten Value-Ansatz. Seit seiner Auflegung konnte er so in den vergangenen 26 Jahren seinen Wert um 445,24 Prozent steigern.

Aktienfonds haben hohes Risiko-Ertragsprofil

Da Aktien zu den risikoreichen Anlageformen gehören, verwundert es nicht, dass der SEB Aktienfonds in seinem Anteilspreis starken Schwankungen unterliegen kann. Zwar können in diesen Kursschwankungen auch Gewinnchancen für Anleger liegen, jedoch sollte man dabei nicht den Überblick über die Verlustrisiken verlieren. Aufgrund der erwähnten Faktoren wird der Aktienfonds in die Risiko- und Ertragskategorie 6 eingestuft (insgesamt reicht die Skala von 1 – geringes Risiko bis 7 – hohes Risiko).

SEB Aktienfonds: Die Kosten

Wer Fonds vergleicht, wird nicht umhin kommen, sich genauer mit den Kosten auseinanderzusetzen. Vor einiger Zeit lag der Ausgabeaufschlag des SEB Aktienfonds bei vergleichsweise geringen vier Prozent, wurde inzwischen jedoch auf acht Prozent erhöht. Des Weiteren verursacht der aktiv gemangte Fonds jährliche Kosten in Höhe von 0,95 Prozent (die sogenannte TER – Total-Expense-Ratio). Im Vergleich zu anderen Aktienfonds ist Gesamtkostenquote niedrig. Auch nach der Anlage werden Kosten fällig: Beim SEB Aktienfonds beträgt der Rücknahmeabschlag 3 Prozent.

Ob sich diese Kosten für Anleger lohnen, lässt sich am besten in einem persönlichen Beratungsgespräch ermitteln. Eine kostengünstigere Alternative wären aber beispielsweise ETF-Indexfonds, also passiv gemangte Indexfonds. Bei Ihnen kann man fast 1 zu 1 von der Wertentwicklung des DAX profitieren und in den letzten Jahren überzeugten sie auch mit einer besseren Performance.

Anlagehorizont: mindestens fünf Jahre

Für diesen Aktienfonds wird eine Mindesthaltedauer von fünf Jahren empfohlen. Bei kürzeren Anlagezeiträumen ist das Risiko eines Verlustes oder einer unterdurchschnittlichen Wertentwicklung hoch. Grundsätzlich sollte der typische Anleger bereit sein, Wertschwankungen seiner Anteile auszusitzen und idealerweise bereits Erfahrungen an den Finanzmärkten gesammelt haben.

Der SEB Aktienfonds schüttet seine Gewinne aus, das heißt Anleger erhalten im Normalfall eine Dividende. Das Gegenteil hierzu ist eine thesaurierende Ausschüttung, bei der die Dividenden wieder ins Anlagevermögen integriert werden.

Besitzer des SEB Aktienfonds können die Rücknahme der Anteile von der Universal-Investment GmbH börsentäglich verlangen. Allerdings kann diese Rücknahme ausgesetzt werden, wenn außergewöhnliche Umstände (Panikverkäufe bei Krisen) diesen Schritt erforderlich erscheinen lassen.